Von Bruck am Ziller bis Ramitzl-Hof
Nach zwei Wochen auf dem Bauernhof von Familie Hechenblaickner wollten wir, angesichts der gewonnenen Zeit, doch noch eine Runde durch Österreich drehen und uns einige interessante Orte ansehen.
Bruck am Ziller bis Kufstein
Innsbruck
Nach der emotionalen Verabschiedung von Familie Hechenblaickner und ihren ganzen Tieren fuhren wir zunächst vorsichtig im
ersten Gang die schmalen Bergstraßen mit den engen Serpentinen hinab ins Zillertal. Von dort ging es nach Jennbach. Hier
steuerten wir eine Apotheke an, um Frank mit etwas Medizin zu versorgen. Er hatte auf dem Hof offenbar eine Allergie entwickelt.
Nach einigen Tagen auf dem Hof bemerkte Frank ein Jucken im Gesicht und leicht trockene Haut. Dies wurde mit der Zeit schlimmer
und breitete sich über das gesamte Gesicht und den Halsansatz aus. Die Haut war gerötet, spannte und juckte permanent.
Die am Hof vorhandene Bepanthen-Creme half zumindest, die Nacht ruhig schlafen zu können. Da keine Atemnot oder
ähnliches auftrat, setzten wir unseren Einsatz am Hof unbeirrt fort. Nun war es aber an der Zeit, etwas zu unternehmen. Der
Apotheker empfahl uns ein leichtes Antihistamin sowie eine cortisonhaltige Salbe. Hoffentlich gehen die Symthome bald zurück.
So versogt ging es, wie von Regina empfohlen, nach Innsbruck. Neben einer hübschen Innenstadt locken uns vorallem die
zahlreichen Weihnachtsmärkte. Als erstes steuerten wir den auf dem Marktplatz direkt am Inn an. Sofort umfingen uns die
unterschiedlichsten Düfte nach Glühwein, Räucherkerzen und Weihnachtsgebäck. So ließen wir uns treiben
und genossen einen alkoholfreien Marillenpunsch.
Anschließend wollten wir den von der Stadt Innsbruck besonders empfohlenen Weihnachsmarkt an der Hungerburg besuchen.
Hierzu fuhren wir mit der restlos überfüllten aber modernen Standseilbahn hinauf zur Hungerburg. Direkt an der
Bergstation erwarteten uns ein paar wenige Stände mit Glühwein und Essen. Den beworbenen Weihnachtsmarkt fanden wir
jedoch nicht. Daher fragten wir am Ticketschalter nach und wurden schwer enttäuscht. Die paar Stände sollten den
Weihnachtsmarkt darstellen. Okay, das war ein riesen Reinfall. Die mit 28 € recht teure Hin- und Rückfahrt hat sich
dafür mal so gar nicht gelohnt. Selbst die Aussicht auf die Stadt war eher ernüchternd. Insoweit können wir diesen
Weihnachtsmarkt nicht empfehlen.
Demnach konnte es in der Altstadt ja nur besser werden, oder etwa nicht? Hier hatten wir auf der Seite der Stadt gleich drei
Weihnachtsmärkt gefunden. Vorallem auf den an der Maria-Theresien-Straße waren wir gespannt. Hier findet
alljählich der Einzug des Christkinds statt. Wie sich jedoch herausstellte, sind es nicht mehrere einzelne Märkte,
sondern einer, der sich durch die Altstadt zieht und dadurch sehr zerstückelt wirkte. Mal waren hier ein paar Stände
und dann wieder an einer anderen Ecke. Dennoch war die Innenstadt mit der weihnachtlichen Beleuchtung überaus sehenswert. So
bestaunten wir unter anderem das Goldene Dachl der ehemaligen Habsburgerresidenz und kamen am Stadtturm und dem Dom zu St. Jakob
vorbei. Am Leopoldsbrunnen vor der Hofburg fanden wir noch eine erleuchtete Prinzessinnenkutsche. Kitschig aber definitiv ein
Foto wert.
Zwischendurch wärmten wir uns mit einem Holunder-Kirsch-Zitronen-Punsch auf.
Rattenberg
Am Geburtstag von Franks Mutter fuhren wir in der Morgendämmerung nach Rattenberg. Zum einen ist dies eine winzige Stadt mit
schönen alten Bauwerken und Unmengen an Glasbläsereien. Zum anderen soll es dort einen schönen Weihnachtsmarkt
geben.
Da jedoch hier im Tal die Temperaturen deutlich niedriger als auf dem Bruckerberg waren, zogen wir uns für einen
Bürotag in ein kleines Café zurück. Dort stellten wir unseren Bericht zum
Einsatz am Bichl-Hof soweit fertig, dass
wir ihn wenig später veröffentlichen konnten. Erst nach Sonnenuntergang zog es uns in die Gassen der Altstadt. Dort
fanden wir auch den Weihnachtsmarkt, der sich durch die gesamte Altstadt zog. Die Stände mit den unterschiedlichsten
Gerüchen, die stimmungsvolle Beleuchtung und die historischen Gebäude ergaben eine heimelige und weihnachtliche
Stimmung.
In der Pfarrgasse entdeckten wir schließlich einen kleinen Felsengang, der zur Pfarrkirche führen sollte.
Überrascht und amüsiert stellten wir fest, dass man zur Pfarrkirche den Aufzug nehmen muss. Die Kirche selbst wartet
mit einer üppigen barocken Ausstattung auf. Für den Rückweg in die Stadt wählten wir dann die Treppe und
kamen dabei noch an der Mariengrotte vorbei. Unser Resume: Rattenberg als Stadt ist schon sehr sehenswert und auch der
Weihnachtsmarkt lohnt einen Besuch.
Für einen Schlafplatz zogen wir jedoch weiter nach Wörgl.
Wörgl und Kufstein
In Wörgl legten wir einen Bürotag ein und arbeitet an unserer Homepage. Außerdem planten wir die kommenden Tage
und überlegten uns, wie wir Weihnachten verbringen werden. Am Abend schlenderten wir noch ein wenig durch den
Fußgängerbereich. Auf dem Weg zum Schlafplatz statteten wir dem Örtchen Kirchbichl einen Besuch ab. Auch wenn der
dortige Weihnachtsmarkt geschlossen hatte, unternahmen wir einen kurzen Spaziergang durch den Ort.
Am darauffolgenden Morgen erreichten wir nach kurzer Fahrt Kufstein. Da noch alles geschlossen hatte - wir sind einfach immer
viel zu früh auf den Beinen -, setzten wir uns in eine Bäckerei und arbeiteten noch etwas.
Als endlich das tägliche Leben in Kufstein erwacht war, stürzten auch wir uns hinein. Laut Google waren wir am Rande
der Altstadt, sodass es ein perferkter Ausgangspunkt für die Erkundung war. Gleich um die Ecke fanden wir ein Einkaufszentrum.
Spontan entschlossen wir uns, einen Blick hineinzuwerfen. Die Idee war super, denn an einem Stand kauften wir für Andrea
warme Alpaka-Socken, damit sie nicht immer so kalte Füße hat.
Angesichts der Vorweihnachtszeit hofften wir aber auch auf einen netten Weihnachtsmarkt in der Altstadt und steuerten daher den
Marktplatz unterhalb der Festung Kufstein an. Leider fanden wir jedoch keinen Weihnachtsmarkt. Dafür gelangten wir in die
Römerhofgasse. Das hier wohl auffälligste Gebäude ist das Weinhaus Batzenhäusl. Leider sollte es die einzige
Gasse in dieser Art in Kufstein bleiben. Abgesehen von einigen netten Fassaden am Marktplatz ist die Altstadt nicht besonders
sehenswert.
Von der Römerhofgasse aus führte uns unser Spaziergang zum Fuße der Festung. Vorsichtshalber fragten wir an der
Kasse nach, ob es denn auf der Festung einen Weihnachtsmarkt gäbe. Leider erhielten wir die Auskunft, dass dieser bereits
vorbei sei. Insofern sparten wir uns dann den Eintritt zur Festung. Stattdessen machten wir uns auf in Richtung Salzburg.
Kufstein bis Europabrücke
Salzburg
Angesichts des bevorstehenden Weihnachtsfestes wollten wir irgendwo sein, wo man diese besonderen Tage auch angemessen verbringen
kann. Daher hatten wir uns entschlossen, Salzburg anzusteuern. Neben der Festung Hohensalzburg lockten uns die Altstadt mit
verschiedenen Museen und der Dom zu Salzburg. Da wir auf dem Weg dorthin bei Franks Schwester vorbeikamen, versuchten wir ein
Treffen zu organisieren. Bedauerlicherweise mussten Kerstin und Jan aber arbeiten, sodass es zu keinem Treffen kam. Sehr
schade!
Auf der Fahrt dorthin kamen wir durch so bekannte Orte wie Ellmau und St. Johann. In St. Johann entdeckte Andrea zufällig
einen Hinweis auf den dortigen Christkindlmarkt und spontan legten wir einen Stopp ein. Da gerade Mittagszeit war, würde uns
ein Snack am Stand gerade Recht kommen. Ein Parkplatz war glücklicherweise schnell gefunden und schon tauchten wir in alpine
Gebäudearchitektur und hübsche Fassaden ein. Auf der Kaiserstraße überquerten wir die Kitzbüheler Ache und
bogen dann zum Hauptplatz und der Dekanatspfarrkirche ab. Hier fanden wir auch den beworbenen Christkindlmarkt. Leider waren wir
aber offenbar zu früh dran. Alle Stände waren noch geschlossen. Aus einigen Hinweisschildern auf Aktivitäten auf
dem Markt schlossen wir, dass die Stände wohl erst in etwa einer Stunde öffnen würden. Sollten wir die Stunde
abwarten oder doch direkt weiterfahren? Da wir nicht genau wussten, was wir die Zeit über machen sollten, entschieden wir uns
zur Weiterfahrt.
In Salzburg angekommen, knurrten inzwischen unsere Mägen vernehmbar. Daher suchten wir unverzüglich den Weihnachtsmarkt
in der Altstadt auf. Etwas überrascht stellten wir fest, dass es neben einfacher Bratwurst und Burger fast keine Stände
mit regionalen Leckerein gab. Lediglich bei einem Stand fanden wir sogenanntes Zupfbrot. Dies sind Brotlaibe, die
rautenförmig eingeschnitten sind und mit Käse und Speck gefüllt werden. Das klang derart lecker, dass wir uns
eines teilen mussten und wir wurden nicht enttäuscht. Nach diesem Geschmackserlebnis schlenderten wir weiter über den
Markt und gönnten uns zum Nachtisch noch jeder einen Schaumbecher. Dass sind Waffelbecher gefüllt mit Schaum (wie beim
Schaumkuss, nur viel mehr) überzogen mit Schokolade. Hmm, was eine Leckerei.
Da am nächsten Tag Heiligabend war und dann zwei Feiertage folgten, mussten wir uns jetzt noch dringend mit Lebensmitteln
eindecken. Okay, eigentlich nur mit Brot und Brötchen. Wurst und Käse hatten wir ja noch genug vom Bichl-Hof. Also ging
es zu einem Bäcker, wo wir alles Nötige in frischer Form erstanden. Zudem erkundigten wir uns zu den Öffnungszeiten
über die Festtage und nutzten das dortige WLAN, um nach einem Schlafplatz zu suchen. Da es in Österreich offenbar
gänzlich untersagt ist im Auto zu nächtigen, gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Platz immer etwas
schwierig. Über die App Park4Night findet man zwar zahlreiche Parkmöglichkeiten, aber eigentlich steht bei allen sofort,
dass Übernachten dort nicht erlaubt ist. Nur sehr vereinzelt ist mal ein Platz dabei, wo dieser Hinweis fehlt. Dann
studierten wir immer die Kommentare. Entweder wurde scheinbar kürzlich ein Hinweisschild angebracht oder Touristen wurden
durch Polizei oder Bergwacht verscheucht. So fanden wir auch dieses Mal erst nach längerer Suche einen Platz direkt an der
Deutsch-Österreichischen Grenze.
Nach einer ruhigen Nacht konnten wir ganz entspannt in unser erstes Weihnachtsfest im Genuss-Bus starten. Mit frischen
Brötchen und bei laufender Standheizung gab es Frühstück, bevor wir wieder in die Stadt wollten. Schon am Vortag
hatten wir herausgefunden, dass einige Museen auch über die Festtage geöffnet hatten. Zwar waren die Öffnungszeiten
stark eingeschränkt, aber für uns völlig ausreichend. Für den Anfang entschieden wir uns für das
Wohnhaus von Wolfgang Amadeus Mozart.
Direkt am Makartplatz gegenüber vom Hotel Bristol befindet sich das Haus, in welchem Mozart aufgewachsen ist. An der Kasse
konnten wir dann gleich ein Kombiticket für das Wohnhaus und das Geburtshaus erwerben und zusätzlich kam mal der
Rentenausweis von Andrea (Witwenrente) zum Einsatz. In den Räumen des Museums finden sich einige Exponate zum Leben und
Wirken des großartigen Komponisten und seiner Familie. Unter anderem kann man seine originale Geige bewundern.
Da heute Weihnachten war, was ist da besser geeignet zum Anschauen als ein Weihnachtsmuseum? Ja genau, so etwas gibt es in
Salzburg. In dem Museum dreht sich einfach alles um die Adventszeit und das Weihnachtsfest. So erfuhren wir, dass früher die
Geschenke eigentlich am Nikolaustag verteilt wurden und erst nach der Einführung von Weihnachten inkl. Weihnachtsmann
verschob sich die Tradition allmählich auf den 24. Dezember. Und wer weiß schon, dass Silvester früher nicht am
31.12. begangen wurde, sondern irgendwann zwischen dem 24.12. und 6.1. Ebenso konnte man hier den Wandel beim Baumbehang und der
Tradition des Krampus sehr anschaulich nachvollziehen. Ein sehr gelungenes Museum zur Weihnachtszeit.
Inzwischen war der Nachmittag angebrochen und sämtliche Geschäft und Museen waren geschlossen. In den Straßen der
Altstadt waren dennoch Massen an Menschen unterwegs, sodass wir uns durch die Menge drängen mussten. Für den Ausklang
des Tages wollten wir nämlich eine kleine Gaststube ansteuern, die wir am Morgen entdeckt hatten. Diese sollte laut Auskunft
bis um 16 Uhr geöffnet haben. Bei Tee, Kaffee, heißer Schokolade und Kuchen aus dem Glas ergänzten wir mal wieder
unser privates Tagebuch.
Dann war es Zeit, wieder unseren Schlafplatz aufzusuchen. Da es noch viel zu früh für Abendessen war, unternahmen wir
noch einen Spaziergang nach Deutschland. Wie das klingt. Aber ja, hier führt eine schmale Straße (mit verschlossener
Schranke) einfach so über die Grenze. Gerade war man noch in Österreich und im nächsten Moment steht man in
Marzoll einem Ortsteil von Bad Reichenhall.
Für den Weihnachtsabend entschieden wir uns, einen typischen Weihnachtsfilm anzusehen. Unsere Wahl fiel auf Ebenezer
Scrooge. Anschließend gab es bei Weihnachtsmusik ein leckeres Abendessen inkl. Schneeballen als Dessert.
Was gehört an Weihnachten unbedingt dazu, wenn man im Kirchenchor gesungen hatte? Natürlich eine Messe. Und wenn wir
schon in Salzburg sind, dann sollte es eine Messe von Mozart im Dom zu Salzburg sein. Im Internet wurden wir fündig und so
schlenderten wir am 1. Feiertag durch die Altstadt zum Dom. Dort sollte um 10 Uhr eine Messe beginnen.
Auf dem Weg dorthin trafen wir auf eine ältere Ordenschwester. Sie bat uns, sie auf dem Weg etwas zu stützen.
Hilfsbereit wie wir sind, willigten wir ein und begleiteten sie zum Dom. Für unsere Hilfe beschenkte uns die Ordensschwester
überraschend mit einem winzigen Marien-Medaillon. Wir waren total überwältigt. Am Dom trennten sich unsere Wege
wieder, da die Ordensschwester bereits früher als die normalen Gläubigen den Dom betreten durfte. Als dann die Tür
für das „Fußvolk“ geöffnet wurde, betraten wir ehrfürchtig diesen berühmten Dom. Das Innere
ist üppig verziert und war zusätzlich festlich geschmückt.
Wir wählten einen Platz im vorderen Bereich des Doms, um die Messe - Missa in C, KV 46 - zu verfolgen. Wie sich
herausstellte, hatten wir uns genau die Bank ausgesucht, wo auch die Ordensschwester schon seit vielen Jahren sitzt. So konnten
wir am Ende die Messe gemeinsam verfolgen. Und obwohn Frank in keiner Weise kirchlich ist, war es für uns beide ein sehr
bewegendes Erlebnis. Nach der Messe wurden wir noch sehr überschwänglich von der Ordensschwester verabschiedet.
Hoffentlich haben wir auf unserer Reise noch viele so herzliche Begegnungen mit den Menschen vor Ort und aus aller Welt.
Im Anschluss an die Messe suchten wir das Geburtshaus von Mozart auf. Dank des Kombitickets konnten wir an der langen Schlange
vorbei und direkt in die Räumlichkeiten. Auf mehreren sehr verschachtelten Ebenen finden sich zahlreiche Tafeln zu den
Eltern von Mozart und zu dessen frühen Jahren. Außerdem gibt es viele Exponate aus seiner Kindheit, diverse Briefe an
die Familie und mehrere Bühnendiorahmen.
Zum Abschluss unseres Aufenthalt in Salzburg ging es hinauf zur Festung Hohensalzburg. Statt mit der Standseilbahn nahmen wir
lieber den beschwerlichen Anstieg zu Fuß in Kauf und genossen stattdessen den sich weitenden Blick über die Altstadt.
Die gut erhaltene Festung mit einigen Museen ist sehr sehenswert, aber auch touristisch überlaufen. So ist es nicht
verwunderlich, dass man überall extra anstehen musste, um die einzelnen Teile der Burg zu besichtigen. Dafür erfuhr man
im Zeughaus z.B. einiges über die Zusammensetzung von Schwarzpulver und dem richtigen Mahlgrad. Und man konnte sich beim
Anheben einer Kanonenkugel versuchen. Uff, wie haben das die Leute damals im Kriegsfall mehrfach hintereinander geschafft. So
ein Ding wiegt schnell mal 50 kg.
Auf dem Weg zurück in die Stadt überlegten wir uns, dass wir eigentlich noch unbedingt Salzburger Nockerl essen
müssten. Aber an einem Feiertag ein schwieriges Unterfangen. Die meisten Lokale hatten geschlossen. Eines der wenigen
offenen Cafés war heillos überfüllt und in den anderen gab es diese Spezialität einfach nicht. Was
soll's. Es geht auch ohne. Also wärmten wir uns noch einmal kurz in einer Bäckerei auf und planten die
nächsten Tage, bevor es noch ein gutes Stück zurück in Richtung Innsbruck ging, um später über den
Brenner nach Südtirol zu kommen.
Saalfelden und Zell am See
In der Nähe der Ortschaft Lofer hatten wir einen Parkplatz entdeckt, wo offensichtlich einer Übernachtung im Genuss-Bus
nichts entgegenstand. Schon am Abend konnten wir bei klarem Himmel eine für uns ungewohnte Sternenpracht bewundern. Als wir
am nächsten Morgen ausstiegen, standen wir erst einmal, trotz frostiger Temperaturen, da und bestaunten erneut den
Sternenhimmel. Wegen der fast gänzlich fehlenden Lichtverschmutzung konnten wir Sterne sehen, die sonst nicht erkennbar
wären.
Für den heutigen Tag hatten wir uns einen Abstecher nach Saalfelden und Zell am See herausgesucht, um noch etwas von
Österreich zu sehen. Da wir wie immer sehr früh unterwegs waren, nutzten wir die Morgenstunden für ein wenig
Büroarbeit, bevor wir uns die nette Innenstadt von Saalfelden anschauten. Schon die ganze Zeit hatten wir uns vorgenommen,
zu Weihnachten mal richtig nett Essen zu gehen. So spazierten wir spontan bei einem Hotel rein und fragten wegen Abendessen nach.
Das Hotel hatte für abends ein Buffet geplant und hatte auch noch Platz für zwei weitere Gäste. Nachdem das Buffet
nur 35 € pro Person kosten sollte, sagten wir zu.
Von der Innenstadt aus zog es und hinaus zum Ritzensee. Dort gibt es einen Rundweg, den wir entlangspazieren wollten. Vor Ort
stellten wir jedoch fest, dass man rund um den See eine Loipe für Skifahrer errichtet hatte. So konnte nur ein Teil des
Rundweges genutzt werden. Trotz allem war es ein schöner Spaziergang entlang des komplett zugefrorenen Sees. Frank
versuchte sogar sein Glück und betrat die Eisfläche. Wenigstens am Ufer trug ihn das Eis. Weiter hinaus wagten wir uns
aber nicht.
Angesichts der überschaubaren Größe des Ortes konnten wir wenig später weiterfahren nach Zell am See. Der
Ort ist deutlich touristischer und wird im Winter vor allem von Ski-Begeisterten bevölkert. So war es kein Wunder, dass in
der Altstadt sämtliche Geschäfte - trotz Feiertag - geöffnet hatten und die Restaurants alle
Après-Ski-Partys anboten. Beim Bummeln durch die Stadt entdeckten wir zudem eine Eislauffläche. Überrascht
stellten wir fest, dass diese keinen Eintritt kostet. Lediglich eine Leihgebühr für die Schlittschuhe fielen an (oder
man hat eigene dabei). Andrea konnte einfach nicht widerstehen und so standen wir wenig später recht unsicher auf dem Eis.
Bei Andrea war es schon etwas länger her, aber sie konnte es mal ganz gut. Bei Frank war es ebenfalls schon einige Zeit her,
aber so wirklich gelernt hatte er es bisher nicht. Und so sahen unsere ersten Versuche sehr linkisch aus. Andrea kam aber bald
wieder rein und auch bei Frank wurde es etwas besser. Trotzdem blieb es bei Frank nicht aus, dass er das eine oder andere Mal
Andrea zu Füßen lag, aber es war definitiv ein Heidenspaß.
Zum Aufwärmen und für den weiteren Weg durch die Stadt und hinunter zum Zeller See erwarben wir einen Pflaumenpunsch
und eine heiße Schokolade mit Sahnehaube. Von der festlich geschmückten Innenstadt aus erreicht man den Zeller See in
wenigen Minuten und kann dort einem Uferweg folgen und dabei dem Blick über den See und die Bergkulisse schweifen lassen.
Vermutlich hätten wir so den ganzen See umrunden können. Dies hätte aber sicher einige Stunden in Anspruch
genommen. Also blieb uns nichts weiter übrig, als irgendwann umzukehren. Die restliche Zeit nutzten wir noch, um zur
Talstation der Hirschkogelbahn zu schlendern und einige Zeit den Ski-Fahrern bei der Ankuft im Tal zuzusehen. Dann war es Zeit,
nach Saalfelden zurückzukehren.
Pünktlich zur Essenszeit kehrten wir im Hotel Saal ein. Hier genossen wir ein leckeres Buffet mit Salat,
Tomate-Kokos-Consommé, Falafel mit Reis, Tilapiafilet mit Möhrengemüse und Schnitzel in Pilzsauce und
Schupfnudeln. Zum Dessert gab es noch Topfenstrudel mit Beerensauce. Pappsatt fuhren wir wieder zu unserem Schlafplatz bei Lofer,
da wir am nächsten Tag Richtung Europabrücke fahren wollten.
Hall in Tirol
Heute wurden wir überraschend von einigem Verkehr auf dem Parkplatz geweckt. Offenbar kommt hier regelmäßig ein
Milchfahrzeug vorbei, um die Milch der umliegenden Bauern abzuholen. Allerdings fährt er nicht jeden Hof extra an, sondern
die Bauern müssen mit kleineren Anhängern zu diesem Parkplatz pilgern. Allerdings war der ganze Spuk nach kaum einer
halben Stunde vorbei und der Platz war so verwaist wie zuvor. So konnten wir erneut einen fantastischen Sternenhimmel in aller
Ruhe genießen.
Um unsere Vorräte an Brot und Brötchen aufzufüllen, ging es weiter nach Wörgl. Ja genau, die Stadt hatten wir
bereits gesehen, aber der einfachste Weg nach Italien ist über den Brenner. Alle anderen Wege führen über
Passstraßen, was wir Felía nicht antun wollten. In Wörgl schauten wir uns daher auch gar nicht weiter um,
sondern arbeiteten lieber noch etwas an der Homepage.
Erst am Nachmittag zogen wir weiter und legten einen Stopp in Hall in Tirol ein. Das Örtchen hatten wir gar nicht auf dem
Plan, hatten aber noch etwas Zeit und wollten diese nutzen, um uns mal die Füße zu vertreten. Und dann wurden wir
angenehm überrascht. Schon am Parkplatz erwartete uns die Burg Hasegg mit Innenhof, Münzer- und Falkenturm sowie dem
Münzertor. Das Museum ließen wir aber bleiben. Stattdessen schlenderten wir in die Altstadt. Und plötzlich
fühlten wir uns irgendwie schon nach Italien versetzt. Kleine schnuckelige Gassen mit altem Gebäudebestand,
schmiedeeisernen Schildern und Fassadenbemalungen laden zum Erkunden ein. Auf dem Oberen Stadtplatz fanden wir noch einen
Wintermarkt inkl. Livemusik. Und die Pfarrkirche St. Nikolaus besticht mit barocker Üppigkeit und einem seitlich versetzten
Altar. Also wenn man mal in Innsbruck ist, sollte man unbedingt einen Abstecher nach Hall in Tirol machen.
Als schließlich der Abend hereinbrach, fuhren wir weiter zu unserem nächsten Schlafplatz. Dieser sollte etwas
südlich von Innsbruck direkt an der A13 bei der Europabrücke liegen. Mal sehen, ob man dort überhaupt ein Auge
zubekommt.
Europabrücke
Bei Ankunft am Rastplatz folgten wir, wie in der App Park4Night beschrieben, der Ausschilderung zu den E-Ladestationen und fanden
etwas unterhalb den Parkplatz. Da zwischem dem Parkplatz und der Autobahn ein Berg war, war vom Verkehr absolut nichts zu
hören. Somit hatten wir nach einem leckeren Abendessen mit Tiroler Spezialitäten eine entspannte und erholsame Nacht.
Hier auf einem Rastplatz musste ja campieren erlaubt sein.
So gingen wir auch den nächsten Tag mal ganz ruhig an und schliefen bis fast 9 Uhr. Da heute Sonntag war, entschieden wir
uns kurzerhand, doch noch nicht nach Italien weiterzufahren, sondern hier einen Bürotag einzulegen. Immerhin hatten wir hier
WLAN und Stromanschluss. Den Vormittag über arbeiteten wir. Frank veröffentlichte die neue Galerie-Funktion inkl.
Tastensteuerung und Swipe-Funktion und Andrea beschäftigte sich mit dem Thema Business-Coaching und organisierte sich ein
Erstgespräch per Zoom für eine Weiterbildung zum Business-Coach.
Als um die Mittagszeit die Temperaturen endlich angenehm waren und die Sonne vom wolkenlosen Himmel herabschien, spazierten wir
zu einem Aussichtspunkt der Europabrücke und zur Europakapelle. Den späteren Nachmittag und Abend nutzten wir erneut
für Büroarbeit. Der nächste Beitrag wollte ja auch geschrieben werden. Und so verbrachten wir gleich eine zweite
Nacht hier an der Europabrücke.
Europabrücke bis Ramitzl-Hof
Vipiteno
Nach zwei Nächten auf einem Autobahnrasthof setzten wir unsere Reise fort und fuhren über den Brenner nach Italien. La
dolce vita, wir kommen. Doch zunächst zeigte uns Italien die kalte Schulter. Bei Temperaturen deutlich unter Null erreichten
wir Sterzing (Vipiteno). Den kleinen Ort hatte Frank schon mal bei einer Alpenüberquerung besucht und wusste daher, dass die
Altstadt recht sehenswert ist. So schlenderten wir die Einkaufsmeile hinauf zum Zwölferturm und dann weiter bis zum
Stadtrand. Dabei warfen wir hier und da einen Blick in die Geschäfte und der Duft nach Käse und Schinken betörte
uns.
Auf dem Wintermarkt am Stadtplatz ließen wir uns von Polenta mit Bratwurst und Brot mit Schinken und Raclettkäse
verführen. Als uns schließlich die Kälte doch etwas zusetzte, zogen wir uns in ein kleines Café zurück
und wärmten uns mit heißer Schokolade und Kaffee auf. Und ja, endlich gab es richtig guten Kaffee. Das können die
Italiener auf jeden Fall.
Während wir im Café saßen, suchten wir auch gleich nach einem geeigneten Schlafplatz. Nach Österreich waren
wir optimistisch gestimmt, dass es besser wird. Da hatten wir aber noch nicht mit Italien gerechnet. Auch hier ist es inzwischen
vielerorts verboten zu campieren, sodass kaum Plätze übrig blieben. Bei den wenigen verbleibenden Plätzen
erschreckten uns dann die Kommentare. Eigentlich bei jedem stand, dass die Leute selbst oder aber der Nachbar ausgeraubt bzw. das
Auto aufgebrochen wurde. Einen solchen Stellplatz brauchen wir somit auch nicht anfahren. Übrig blieben am Ende nur
offizielle Stellplätze. Die kosten aber leider Geld. Und hier waren die Preise recht unterschiedlich. Meist fingen sie bei
20-25 € an, konnten aber auch schnell 75-85 € kosten.
Für unsere erste Nacht in Italien entschieden wir uns für eine Art Autohof, wo auf der einen Seite zahlreiche LKWs
parkten und im anderen Abschnitt ein Parkplatz für Camper existierte. Im Preis von 27 € waren dafür WC und Dusche
inbegriffen, auch wenn diese durch die intensive Nutzung durch die Trucker nicht unbedingt super sauber waren.
Bolzano
Da unser Einsatz am Ramitzl-Hof erst am 02. Januar beginnen sollte, hatten wir noch ein paar Tage Zeit. Daher fuhren wir von
Sterzig zunächst weiter nach Brixen, um dort einen Spaziergang durch die Altstadt zu unternehmen. Auf dem Domplatz direkt vor
dem Brixner Dom entdeckten wir einen Wintermarkt, dem wir natürlich sehr gerne einen Besuch abstatteten.
Dann ging es auch schon weiter zu unserem eigentlichen Ziel Bozen oder Bolzano, wie es hier heißt. Unterwegs stoppten wir
noch am Örtchen Kollmann (Colma), weil uns das Schloss Friedburg und der Ganderbach auffielen. Auch wenn wir den Namen sehr
lustig fanden, so ließen wir dennoch das offenbar deutsche Gasthaus „Durstkurort“ links liegen.
So erreichten wir Bolzano und lernten zum ersten Mal italienischen Stadtverkehr so richtig kennen. Durch schmale Straßen
ging es im Zickzack scheinbar mitten durchs Zentrum zu einem der wenigen Parkplätze, denn in ein Parkhaus passen wir schlicht
nicht rein. Der Parkplatz lag am Ende einer sehr schmalen Sackgasse und somit herrschte dort Gegenverkehr. So manches Mal schien
es, als kämen keine zwei Autos aneinander vorbei. Und da es auch nicht mehr zurück ging, wäre das Chaos perfekt
gewesen. Aber irgendwie fanden alle noch ein paar Zentimeter und nach einigem Warten konnten auch wir endlich auf den engen
Parkplatz fahren und parken.
Vom Parkplatz aus war es zum Glück nicht weit bis in die Altstadt und so konnten wir wenig später in das Gewühle
zwischen Straßenständen, Läden. Cafés und Restaurants eintauchen. Die schönen Gassen verströmten
bereits ein wenig mediteranes Flair, auch wenn die Temperaturen nicht mithalten konnten.
Nach einigen Stunden Geschiebe und Gedränge hatten wir für heute genug von der Altstadt gesehen. Da wir uns
entschlossen hatten, Silverster hier zu feiern, stand uns gerade nicht der Sinn nach weiterem Sightseeing. Daher suchten wir nach
einem geeigneten Stellplatz und wurden im Nachbarort Terlan fündig. Auf dem Stellplatz von Georg sollte es neben WC und
Dusche auch Waschmaschine und Trockner geben. Der Preis von 32,50 € inkl. einer Kur-Taxe war dafür angemessen. So konnten wir
am Abend noch schnell unsere Wäsche waschen.
Terlano
Silvester, wieder geht ein Jahr zu Ende. Und wie feiern wir das? Eigentlich hatten wir die Idee, nach Bolzano zu fahren, uns noch
ein wenig in der Stadt umzusehen und dann auf dem Walther Platz vor dem Bozener Dom den Jahreswechsel zu feiern. Ein schöner Plan
und das Wetter mit viel Sonnenschein sollte grundsätzlich auch mitspielen. Aber bei frostigen Temperaturen mit -9°C wird man
sich kaum längere Zeit draußen aufhalten wollen. Zudem müssten wir dann nach Mitternacht wieder zu einem
Stellplatz fahren und Felía zum Schlafen umräumen. Lohnt sich der Aufwand wirklich? Kurzerhand fragten wir bei Georg
nach, was man in Terlan so machen könnte und ob es hier ein Restaurant gibt, wo wir abends essen und ggf. feiern
könnten.
Neben einer Wanderung zur Burgruine Maultasch konnte Georg uns auch gleich zwei Restaurants empfehlen, die am Silvesterabend
geöffnet haben sollten. So fällten wir die Entscheidung, doch nicht in Bolzano zu feiern, sondern in Terlan zu bleiben.
Felía konnte somit schlaffertig auf dem Stellplatz stehen bleiben, wir entgingen den Menschenmassen in der Stadt und
konnten ganz nebenbei noch eine kleine Wanderung unternehmen.
Doch als erstes mussten wir uns um einen Tisch im Restaurant bemühen. Wir entschieden uns für die
Pizzeria Oberhauser direkt im Zentrum und nur etwa 10
Minuten vom Campplatz entfernt. Anschließend zogen wir uns ins Sweet Café zurück, da es vormittags noch sehr
kalt war und arbeiteten etwas. Als am zeitigen Nachmittag die Temperaturen etwas angenehmer waren, wanderten wir zur Burgruine
hinauf. Eine kleine Schautafel erzählte etwas über die Geschichte und die unterschiedlichen Bauphasen der Burg und wir
konnten durch die alten Gemäuer streifen und die Aussicht auf Terlan und das Etschtal genießen.
Wieder zurück vom Berg schlenderten wir noch etwas durch Terlan, bevor es ins Restaurant ging. Mit Kräutertee
wärmten wir uns auf, dann ließen wir uns Spagetti mit Venusmuscheln als Primo Piatto schmecken. Dazu bestellten wir
einen leckeren Rotwein zur Feier des Tages. Als Secondo Piatto gab es dann für jeden eine leckere Pizza. So kann man das
Jahr ausklingen lassen.
Merano
Neues Jahr, neue Abenteuer, aber erst einmal schiefen wir uns aus. Mit Elisabeth vom Ramitzl-Hof hatten wir vereinbart, dass wir
ab dem 02. Januar zu einem Arbeitseinsatz kommen. Daher suchten wir beim Frühstück für die kommende Nacht nach
einem geeigneten Schlafplatz. Trotz intensiver Suche konnten wir nichts passendes finden. Entweder war das Übernachten dort
verboten oder wir hätten uns mit Felía irgendeine Bergstraße hinaufquälen müssen, um am nächsten
Tag wieder hinunterzufahren. Nun war guter Rat teuer. Hier in Terlan eine weitere Nacht verbringen? Kaum 10 km nach Bolzano fahren
und dort nächtigen? Oder doch wo ganz anders suchen und dafür eine längere Anfahrt zum Hof auf uns nehmen? Um es
kurz zu machen, wir fragten am Ramitzl-Hof nach, ob wir einfach schon eine Nacht früher kommen können. Nachdem das
geklärt war, fuhren wir noch ins nahegelegene Merano und schlenderten dort durch die schon sehr mediterane Altstadt. Erfreut
stellten wir dabei fest, dass es entlang der Passer noch einen Wintermarkt gibt. Als wir einen Stand mit frischem Steinofenbrot
entdeckten, kauften wir als kleines Mitbringsel eines der leckeren Brote.
Dann ging es wieder über Bolzano zurück in Richtung Sterzing. Bis zur kleinen Ortschaft Waidbruck (Ponte Gardena, ca.
500 m) verlief die Straße im Tal und ohne wesentlichen Steigungen. Doch dann mussten wir abzweigen und ab hier sollte es
zum Hof hinaufgehen. Unseres Wissens nach sollte der Hof auf über 1.300 m liegen. Google hatte uns natürlich die
kürzeste Strecke vorgeschlagen. Diese hatte in zahlreichen Serpentinen direkt den Berg hinaufgeführt. Um unseren
Genuss-Bus etwas zu schonen, fuhren wir jedoch bis ins Gewerbegebiet von Pontives. Dort konnten wir noch einmal volltanken und
Felía vom Streusalz befreien. Dann ging es mit mäßiger Steigung wieder bis zum Taleingang zurück nach Lajen
auf ca. 1.100 m. Dort machten wir Halt, schlenderten durch den Ort und aßen noch eine Kleinigkeit. Im Anschluss daran nahmen
wir die letzten Serpentinen in Angriff und erreichten zum Sonnenuntergang den Ramitzl-Hof.
Hier wurden wir liebevoll begrüßt und lernten gleich alle Familienmitglieder kennen. Dafür, dass wir schon eine
Nacht früher ankommen durften, warfen wir uns natürlich gleich in Schale (Gummistiefel, Overall, und Arbeitshandschuhen)
und halfen bei der Stallarbeit tatkräftig mit.
Mal sehen, was uns in den nächsten Tagen auf dem Hof so an Arbeiten erwarten werden.
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