Abstecher nach Frankreich: Corse
Da uns Sardinien - anders als erwartet - mit frischen Temperaturen, viel Wind und einigem Regen versorgt hatte und auch zum Abschied noch einmal Sturmböen schickte, setzten wir nun alle Hoffnung in die nördlicher gelegene Insel Korsika.
Bonifacio bis Ajaccio
Bonifacio
Jetzt hatten wir schon extra einen Tag länger auf Sardinien verbracht, da die Fähre wegen des Sturms
nicht fuhr und dann war die überfahrt trotzdem alles andere als gemütlich.
Für Andrea einschläfernd, O-Ton: „da es so schön schaukelte“, kam Frank dagegen die
überfahrt wie eine Ewigkeit vor. Starr auf den Horizont blickend überlebte er nur knapp die wilde Fahrt,
ohne die Fische zu füttern.
Erst bei Einfahrt in den geschützten Hafen von Bonifacio konnte er entspannen. Endlich konnten wir die
Aussicht auf Küste und Hinterland genießen. Was wir sahen, machte Lust auf neue Entdeckungen.
Vom Hafen aus ging es direkt hinauf zur Festung und der Altstadt von Bonifacio. Hier ein erster Schock. Die Preise
in den Restaurants - ambitioniert. Gut, wir hatten damit gerechnet, dass es etwas teurer ist, da Frankreich ein
höheres Durchschnittseinkommen als Italien hat. Wird also eine teure Zeit auf Korsika.
Ungeachtet dessen schlenderten wir durch die Gassen und ließen uns dennoch in einem Lokal für einen
kleinen Snack nieder. Als wir später weiterzogen, entdeckten wir einen kleinen Laden in einem
Kellergewölbe, der Liköre aus heimischer Produktion anbietet - inkl. Verkostung.
Ja, Frank musste heute noch etwas fahren, aber einer geht doch, oder? Naja, und auf einem Bein kann man nicht
stehen, wie man so schön sagt. Ach, und Dreibein wackelt nicht. Mist, diese Tränke sind aber auch alle
verdammt lecker. Egal ob süßlich, blumig oder herb, es war für jeden Geschmack etwas dabei. Das
beste daran, von den meisten Sorten hatten wir noch nie gehört. Am Ende entschieden wir uns für
fünf kleine Pröbchen (Mimosa, Vervaine, Coquelicot, Nêfle und Myrte), mit denen wir auf besondere
Anlässen anstoßen wollen.
Trou de la Bombe
Schon bei der Vorbereitung auf Korsika hatten wir festgestellt, dass nach vielen Welterbestätten,
Ausgrabungen und Städtetouren nun eher Wandern auf dem Programm stehen würde. Und so ging es mitten in
die Bergwelt von Korsika hinein zum Trou de la Bombe.
Mitten in einem Nationalpark und auf gut 1.200 m Höhe gelegen, stellten wir unseren Genuss-Bus ab. Hier
startet ein Rundweg zu dem Felsbogen. Zunächst ging es gemütlich einen Waldweg entlang. Dann zweigte der
letzte Anstieg ab und wir kletterten über Felsen hinauf zum Ziel.
Schließlich standen wir vor der Felswand mit einem riesigen Durchbruch. Zwar kann man ohne
Kletterausrüstung nicht dorthin gelangen, aber der Blick auf und durch den Felsbogen ist schon
erstaunlich.
Einige Bilder und einen kleinen Imbiss später begaben wir uns auf den Abstieg. Dabei kamen wir noch an einer
kleinen Kapelle mitten im Wald vorbei, bevor wir den Ausgangspunkt unserer Wanderung wieder erreichten.
Für die Weiterfahrt ging es die Bergstraße wieder hinab bis auf Meereshöhe. Dabei passierten wir
einen Stausee und hatten viele schöne Aussichten auf die raue Bergwelt, die bis zu schneebedeckten Gipfeln
hinaufreicht. Da alles ein Nationalpark ist, gibt es nur sehr wenige Stellen, wo man mal für ein Foto Halt
machen kann, da die Sorge besteht, uneinsichtige Touristen könnten dies als Einladung zum Campen verstehen.
Corte
Nach einer ungewöhnlich ruhigen Nacht direkt neben einem Flugplatz erwachten wir bei Sonnenaufgang. Warum wir
das erwähnen? Eigentlich nur, um auf das eigentlich Schöne zu kommen. Gleich nebenan lag ein Hain mit
Clementinenbäumen. Schade, dass es noch keine Geruchsfotos gibt. Der Duft war derart betörend, dass wir
es uns nicht nehmen ließen, durch die Baumreihen zu streifen. Das Besondere: An den Bäumen hing alles
gleichzeitig - Blüten, kleine Früchte, große Früchte und reife Clementinen. Und überall
summten Bienchen. Ein kleines Naturwunder.
Zwischen den Bäumen entdeckten wir einige herabgefallene Clementinen, die offenbar noch genießbar
waren. Wir machten eine Geschmacksprobe und waren begeistert. So süße Clementinen kannten wir nicht.
Und so wanderten noch ein paar weitere davon in einen Beutel (natürlich nur vom Boden!) für die
nächsten Tage.
Mit Obst versorgt fuhren wir unserem nächsten Ziel entgegen. Dazu ging es wieder hinauf in die Berge. Corte,
ein kleiner Ort im Zentrum der Insel gilt als sehenswert. Na gut, die besten Jahre hat der Ort hinter sich. Der
netten Altstadt sieht man leider die Zeit an und Renovierungen wären dringend notwendig.
Die Fahrt hinauf war es trotzdem wert und bei Sonnenschein und T-Shirt-Temperaturen ließen wir uns Kaffee
und Heiße Schokolade in einem kleinen Café abseits der touristischen Innenstadt schmecken und
beobachteten die vorbeiziehenden Einheimischen.
Venaco
Wenn wir schon mal einen richtig schönen und gemütlichen Stellplatz mit einer unglaublichen Kulisse
finden, dann wollten wir diesen mal so richtig auskosten. Unweit von Corte bezogen wir daher gleich für vier
Nächte diesen netten Naturplatz.
Dies gab uns auch gleich die Gelegenheit, zum ersten Mal unsere Markise aufzubauen. Immerhin gab die Sonne alles,
um endlich den Frühling einzuläuten. So konnten wir mal die Füße hochlegen, an der Homepage
arbeiten und gleichzeitig den Blick über das Tal und die umliegenden Berge und schneebedeckten Gipfel
schweifen lassen.
Aber nur gelangweilt herumsitzen ist definitiv nichts für uns. Bevor uns die „Markise“ auf den
Kopf fällt, entschieden wir uns für eine Wanderung. Das grüne Tal wird von einem Fluss durchflossen
und bietet einen schattigen Wanderweg zur Pont de Noceta, einer kleinen Bogenbrücke. Im Sommer laden Gumpen
zum kühlenden Sprung ins Wasser ein. Anfang April ist das aber nur etwas für ganz Hartgesottene - also
nichts für uns 😉.
Von der Brücke aus ging es wieder den Berghang hinauf. über ausgewaschene und wenig gepflegte Wege
wanderten wir allmählich zu der kleinen Ortschaft Venaco. Viel hat der Ort zwar nicht zu bieten, aber im
winzigen Supermarkt konnten wir ein leckeres Baguette erstehen und die Bar Central versorgte uns mit Kaffee.
Dann war es auch schon wieder Zeit, zum Campingplatz zu gelangen. Da uns der Wanderweg zu beschwerlich war - nicht
anstrengend aber schwer zu begehen - sind wir alternativ an der Straße entlang gelaufen.
Nach vier erholsamen Tagen hieß es Abschied nehmen. Neue Ziele und neue Abenteuer riefen nach uns.
Ajaccio
Wer sich mit der deutsch-französischen Geschichte gut auskennt, weiß mit der Hafenstadt Ajaccio etwas
anzufangen. Für alle anderen ist es einfach eine Hafenstadt mit einer einladenden Fußgängerzone
und netter Hafenpromenade.
Zu letzteren gehörten wir, bis wir uns mit dem Ort näher beschäftigten. Auf unserer Route mussten
wir eh dort durchfahren, was uns zu einem Stopp anregte. Und wir wurden fündig. Ajaccio hat eine große
Berühmtheit hervorgebracht. Kein geringerer als Napoleon Bonaparte wurde in Ajaccio geboren.
Heute ist das Geburtshaus, welches inzwischen mehrfach umgebaut wurde, ein Museum. Mit Audioguide,
Taschenkontrolle und strengen Regeln sowie Zahlung des Eintritts - but no Cash - die Räumlichkeiten
durchstreifen.
Man erfährt viel über das Gebäude und die Familie Bonaparte. Allerdings fehlten uns einige Infos zu
Napoleon und seine Schlachten selbst. Am Ende darf jeder selbst entscheiden, ob der Eintritt von 10 € pro Person
es wert ist.
In der Fußgängerzone fanden wir einen kleinen Buchladen, der neben dem üblichen Lesestoff auch
gleich noch Café, Thé und kleine Snacks anbietet.
Dann war es auch schon wieder Zeit, einen Schlafplatz aufzusuchen. Angesichts des schönen Wetters und dem
Umstand, dass wir gerade an der Westküste von Korsika waren, wollten wir gerne einen Platz mit
Sonnenuntergang. Wir wurden fündig. Während die Sonne den Horizont berührte und im Meer versank,
stießen wir mit einem Mimosa-Likör als Sundowner auf uns und unsere Reise an.
Ajaccio bis Bastia
Calanques de Piana & Réserve Naturelle de Scandola
Von Ajaccio sollte es ein gutes Stück die Westküste hinaufgehen. Und hier galt einmal mehr das Motto:
„Der Weg ist das Ziel“. Und was für einer! Die kurvenreiche Küstenstraße führt
kurz hinter Piana in eine atemberaubende Felsenlandschaft hinein, die Calanques de Piana.
Rostrote, bizarr geformte Felsformationen stürzen hier ins tiefblaue Meer und ziehen sich über die
Küstenstraße hinweg ins Landesinnere. Die teils sehr schmale Straße windet sich mitten durch die
wunderschönen Felsformationen mit Spitznamen wie: Hundekopf, Felsenburg, Schildkröte oder das Herz.
Hinter jeder engen Kurve wartet hoffentlich kein Gegenverkehr sondern nur ein neuer spektakulärer Blick auf
die Calanques.
Bereits seit 1983 gehören die Calanques zusammen mit dem Golf von Porto und dem Réserve Naturelle de
Scandola zum UNESCO-Weltnaturerbe. Und das absolut zu Recht. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Doch unsere Fahrt ging noch ein Stückchen weiter bis zum örtchen Osani, oder besser gesagt zu einem
oberhalb gelegenen Wanderparkplatz. Dort kann man laut Park4Night in der Nebensaison auch übernachten. Und
das ist auch gut so, gab es uns doch die Gelegenheit, gleich nach dem Frühstück zu einer spannenden
Wanderung hinab nach Girolata aufzubrechen.
Girolata
Vom Ausgangspunkt Col de la Croix führt eine etwa zweistündige Wanderung in das kleine
Fischerdörfchen Girolata. Der Ort ist auch anders nicht erreichbar, abgesehen vom Seeweg.
Zunächst geht es durch lichten Wald hinunter zum Plage de Tuara, bevor es entlang der Steilküste
über einen Bergrücken nach Girolata geht. Unterwegs passierten wir zahlreiche schöne
Aussichtspunkte über das türkisblaue Wasser des Golfes von Girolata und die Steilküste.
Neben der sehenswerten Landschaft konnten wir uns an Montpellier-Zistrosen und vielen anderen Pflanzen sattsehen
und lernten die sogenannte Schaumzikade kennen. Deren Larven verstecken sich in kleinen Schaumnestern auf den
Pflanzen, daher auch ihr Name. Außerdem raschelte und huschte es ständig um uns herum, wenn kleine
Echsen schnell vor uns das Weite suchten.
Doch plötzlich sprang Frank erschrocken zurück. Etwas deutlich größeres wuselte den Fels
hinab und verschwand in den Büschen. Eine rund 1,5 m lange fast schwarze Schlange. Später erfuhren wir,
dass es einmal mehr die Gelbgrüne Zornnatter war. Diese zum Glück ungiftige Schlange kann, anders als
ihr Name besagt, auch dunkelbraun bis schwarz sein.
In Girolata, wo das kristalklare Wasser des Golfes mit sanften Wellen auf den Strand trifft, ließen wir uns
in einer kleinen Strandbar nieder und gönnten uns eine Stärkung und Erfrischung. Der Ort selbst bietet
sonst nicht viel. Eine Festung auf der Landspitze kann offenbar nicht besichtigt werden.
So brachen wir alsbald wieder auf und nahmen den Rückweg in Angriff. Dabei kamen wir erneut am Plage de Tuara
vorbei. Doch leider hatten wir diesen einsamen Strand nicht für uns allein. Eine Kuh lag gemütlich am
Strand und sonnte sich. Sie wusste offenbar auch, ihr Leben zu genießen.
Wanderung im Fangotal
Von der Küste sind wir noch etwas landeinwärts ins Fangotal gefahren und hatten auf einem ruhigen
Wanderparkplatz am Ufer des Fangos übernachtet. Nur das Rauschen den Flusses und die Stimmen des Waldes waren
zu hören.
So ausgeschlafen starteten wir direkt in die nächste Wanderung. Entlang des Fangos ging es über
Felsklippen und durch den Wald. An mehreren Stellen gibt es die Möglichkeit sich im Fluss abzukühlen.
Wir wollten wenigstens mal die Zehen hineinhalten. Brrr, eine Kneipkur ist eine Wohltat dagegen. Aber der Wille
zählt ja, sagt man.
Wer Lust hat, kann das gesamte Fangotal entlangwandern, beginnend in Galéria bis Barghiana. Wir
beschränkten uns auf den Abschnitt zwischen unserem Parkplatz und der Ponte vecchiu. Schließlich
wollten oder vielmehr mussten wir so langsam in Richtung Bastia aufbrechen und wollten heute noch Calvi erreichen.
Calvi
Die Region um Calvi lockt mit mehreren netten Küstenörtchen und an den Berghängen verstreuten
Dörfern. Auf einer gewundenen Bergstraße erreichten wir die Balagne und fuhren durch einige der
Ortschaften hinab nach Calvi. Schon von unserem Parkplatz hatten wir einen überwältigenden Blick. Direkt
zu unseren Füßen das tiefblaue Wasser und am gegenüberliegenden Ufer der Bucht erhoben sich die
Berge und verloren sich in den schneebedeckten Gipfeln um Monte Astu. Und über allem erstrahlte ein blauer
Himmel.
Beim Spaziergang durch die Stadt merkten wir jedoch schnell: Hier wird es etwas exklusiver. Die Preise in den
Restaurants hatten noch einmal angezogen - offenbar ist Calvi besonders bei gut betuchten Urlaubern beliebt.
In der Citadelle de Calvi entdeckten wir schließlich ein kleines Eiscafé welches einen
spektakulären Blick auf die Bucht bietet. Dort ließen wir uns nieder und arbeiteten mit dem super Blick
an unserer Homepage. Dann brachen wir auf und wollten nur noch schnell ein paar Lebensmittel einkaufen und dann
zum Reiterhof von Cécile fahren.
Dabei hatten wir nicht mit dem Chaos im Supermarkt gerechnet und wurden zudem von leeren Regalen bei den Backwaren
überrascht. Nach gut einer Stunde hatten wir fast alles zusammen. Nun fehlte nur noch Brot. Dafür
mussten wir aber erst einen weiteren Supermarkt anfahren und dort kurz vor Geschäftsschluss
hineinschlüpfen.
So erreichten wir erst etwas später unseren heutigen Schlafplatz. Aber soll das wirklich die Zufahrt sein?
Laut Navi ja. Aber der Weg war kaum mehr als ein Feldweg. Sicherheitshalber erkundeten wir den Weg zunächst
zu Fuß und diagnostizierten: Hier geht es sicher nicht zum Reiterhof, jedenfalls nicht mit dem Auto. Aber
wir fanden so auch gleich den richtigen Weg und wenig später standen wir auf den uns zugewiesenen Platz.
Aber die überraschungen hören bekanntlich ja nie auf. Auf einem Parkplatz hinter dem benachbarten
Schwimmbad fand ausgerechnet heute eine Party statt. Wir mischten uns unter die gut gelunten Einheimischen und
tanzten zu französischer Schlager- und Popmusik ausgelassen mit. Offenbar waren die beiden Wanderungen der
letzten Tage noch nicht genug für uns.
Erst gegen Mitternacht schlüpften wir glücklich und erschöpft unter die Decke.
Angesichts des gestrigen Abends und der vorangegangenen Wanderungen schliefen wir ausnahmsweise mal etwas
länger und ließen den Tag ganz entspannt angehen. Das angenehme Wetter wollten wir einmal mehr zum
Ausspannen nutzen. Einige Hunde und Katzen schienen damit sehr einverstanden zu sein und ließen sich nur zu
gerne von uns kuscheln.
Außerdem planten wir unseren letzten Tag auf Korsika und suchten nach einem geeigneten Platz zum
übernachten in der Nähe von Bastia.
Bastia
Der Morgen begrüßte uns dann allerdings mit dichten Wolken. Zwar konnten wir noch draußen
frühstücken und in Ruhe zusammenpacken, doch schon kurz nach der Abfahrt fing es an zu regnen.
Leider begleitete uns der Regen auch die gesamte Fahrt bis Bastia. Zunächst wollten wir trotz Regen die Stadt
besichtigen, aber Korsika hatte offenbar beschlossen, uns loswerden zu wollen. Der Regen wurde immer stärker
und als dann auch noch Blitz und Donner hinzukamen, beschlossen wir, direkt zum Campingplatz zu fahren und dort
Unterschlupf zu suchen.
Erst am späten Abend ließ der Regen soweit nach, dass es uns gelang, die Felía für die
Nacht fertig zu machen.
Dann war auch schon unser Abreisetag gekommen. Wie schnell doch zwei Wochen vergehen. Bis zur Abfahrt der
Fähre um 21 Uhr hatten wir noch gehörig Zeit und starteten einen neuen Versuch, Bastia zu
besichtigen.
Frühstück in einem kleinen Lokal, ein entspannter Spaziergang durch die Gassen - diesmal spielte das
Wetter halbwegs mit. Als am Nachmittag erneut Regen einsetzte, setzten wir uns in ein Café, bis es Zeit
war, zum Hafen zu fahren.
Der Check-in war erstaunlich unkompliziert und früher als erwartet konnten wir Felía im Bauch der
Fähre parken.
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